Herzinfarkt erkennen und richtig handeln
AdobeStock/staras
Symbolbild

Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt zählt jede Sekunde! Erste-Hilfe-Kenntnisse und schnelles Reagieren können Leben retten. Erfahren Sie, welche Symptome auf einen Herzinfarkt hinweisen und welche wichtigsten Sofortmaßnahmen Sie kennen sollten.

Ein Herzinfarkt ist eine lebensbedrohliche Erkrankung und gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Dabei kommt es zum plötzlichen Verschluss eines oder mehrerer Herzkranzgefäße durch einen Blutpfropfen (Thrombus). Teile des Herzmuskels werden dann nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt. Laut Deutscher Herzstiftung erleiden in Deutschland jedes Jahr über 300.000 Menschen einen Herzinfarkt.

Bei geringstem Verdacht die 112

Rufen Sie bei einem Verdacht oder auch leichten Anzeichen von Herzinfarkt oder Schlaganfall unbedingt den Rettungsdienst unter der Rufnummer 112 und lassen Sie keine wertvolle Zeit verstreichen!

Herzinfarkt erkennen

Doch wie erkenne ich einen Herzinfarkt? Und wie handelt man im Notfall richtig? Welche Fehler gilt es zu vermeiden? Schmerz oder ein unangenehmes Druckgefühl in der Brust sind typische Zeichen. Dabei verschließt sich ein Herzkranzgefäß und ein Teil des Herzmuskels wird nicht mehr richtig durchblutet. Wird das Gefäß nicht schnell genug geöffnet, kann das dahinterliegende Muskelgewebe absterben – mit schwerwiegenden Folgen, etwa einer dauerhaften Herzschwäche. Dennoch reagieren viele Betroffene im Notfall sehr zögerlich, statt schnell den Notarzt zu rufen.

Es gilt: Je schneller ein Herzinfarkt erkannt und behandelt wird, desto eher können schwerwiegende Folgen vermieden werden. Eine Infarktpatientin oder ein Infarktpatient sollte daher so schnell wie möglich in ein Krankenhaus mit Herzkatheterlabor oder in eine sogenannte CPU („Chest Pain Unit“, Brustschmerzambulanz) gebracht werden.

Die häufigsten Fehler

Die einen können sich einfach nicht vorstellen, selbst von einem Herzinfarkt betroffen zu sein. Andere wiederum haben Angst, den Notarzt umsonst zu rufen. Viele Betroffene wollen auch einfach erst mal abwarten, ob die Beschwerden nicht von selbst wieder verschwinden.

Gerade am Wochenende oder an Feiertagen ist die Hemmschwelle hoch, den Notruf zu wählen. Deshalb sind die Folgen eines Herzinfarkts oft schwerer, als sie sein müssten. Im Notfall kommt es auf jede Minute an, denn die Behandlung sollte so schnell wie möglich beginnen.

Manchmal schafft es der Herzmuskel bei einem Infarkt auch nicht mehr, genug Blut und damit auch Sauerstoff in den Körper zu pumpen, sodass der Kreislauf versagt. Ein solcher kardiogener Schock muss sofort vom Arzt behandelt werden.

Eine weitere Gefahr sind lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen, das sogenannte Kammerflimmern. Hier ziehen sich die Herzmuskelzellen viel zu schnell und unkoordiniert zusammen, sodass das Herz nur „zuckt“ und nicht genügend Blut in den Körper pumpt. Diese Rhythmusstörung muss umgehend vom Notarzt mit einem Defibrillator behandelt werden.

Defibrillator nutzen

Bis der Notarzt da ist, muss der Laie helfen: Viele Firmen, U-Bahn-Eingänge, öffentliche Plätze und Gebäude sind mit automatisierten externen Defibrillatoren ausgestattet. Sie sind durch die Abkürzung „AED“ und/oder ein grünes Hinweisschild mit einem Herzsymbol erkennbar und leicht zu bedienen. Über eine eingebaute Sprachfunktion gibt der Defibrillator an, welche Handgriffe in welcher Reihenfolge zu tun sind.

Typische und untypische Zeichen

Um im Notfall richtig zu reagieren, ist es wichtig, die Zeichen eines Herzinfarkts zu erkennen. Mediziner unterscheiden die relativ eindeutigen Symptome von weniger typischen Zeichen:

Eindeutige Symptome:

  • starker, anhaltender Brustschmerz, der häufig in den linken oder rechten Arm ausstrahlt, oft verbunden mit starkem Engegefühl
  • Manchmal dehnt sich dieser Schmerz bis in den Hals, den Unterkiefer oder zwischen die Schulterblätter aus.

Weniger eindeutige Symptome:

  • plötzliches Herzrasen
  • Atemnot
  • Übelkeit
  • Schwächeanfall
  • starkes Angstgefühl

Die untypischen Symptome treten eher bei Frauen auf. Daher wird ein Herzinfarkt bei Frauen häufig nicht als solcher erkannt. Zudem tritt ein Herzinfarkt bei Frauen in der Regel später auf als bei Männern – erst etwa 10 Jahre nach der Menopause, also der letzten Monatsblutung.

Richtig handeln

Es ist leichter gesagt als getan, aber Ruhe zu bewahren hilft im Notfall, richtig zu handeln und Fehler zu vermeiden. Wer die folgenden Punkte berücksichtigt, handelt auf jeden Fall korrekt:

Zögern Sie bei Verdacht auf Herzinfarkt nicht, den Notarzt zu rufen, auch nicht in der Nacht, am Wochenende oder an Feiertagen.
Rufen Sie sofort den Notarzt, nicht erst Verwandte oder Bekannte, und äußern Sie Ihren Verdacht auf Herzinfarkt.
Nennen Sie die genaue Adresse und bleiben Sie in der Leitung, bis die Leitstelle alle Fragen gestellt hat und sie für die Rettungsmaßnahmen vorbereitet sind.
Lassen Sie sich nicht von Angehörigen oder Bekannten mit dem Auto in die Klinik fahren und fahren Sie auf keinen Fall selbst, wenn Sie selbst betroffen sind. Treten infolge des Herzinfarkts lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen auf, muss mit einem Defibrillator behandelt werden. Ein Rettungswagen ist damit ausgestattet.

Frühe Warnzeichen

Ein Herzinfarkt kommt meist plötzlich. Doch schon lange vorher können Beschwerden auftreten, die auf ein erhöhtes Risiko hinweisen. Treten etwa beim Gehen Schmerzen in den Waden auf, die beim Stehenbleiben wieder nachlassen, sollte man mit dem Arzt darüber sprechen. Auch wenn im Liegen die Zehen schmerzen, kann das ein Hinweis auf Gefäßablagerungen und damit ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko sein. Frühwarnzeichen sind auch wochenlanges Erschöpftsein und Konzentrationsstörungen. Mit ärztlicher Behandlung lässt sich das Risiko senken.

Auf einen Blick

Hinter den folgenden Beschwerden im Bereich von Herz oder Brustkorb, die einzeln oder gemeinsam auftreten, könnte sich ein Herzinfarkt verbergen. Rufen Sie unbedingt über die Nummer 112 den Notarzt:
– Starke Schmerzen. Sie dauern mindestens fünf Minuten an und können in andere Körperregionen wie Arme, Oberbauch, Hals, Kiefer oder in den Rücken zwischen die Schulterblätter ausstrahlen.
– Starkes Engegefühl. Im Herzbereich entsteht ein Gefühl der Einschnürung oder ein massiver Druck. Es kann sich so anfühlen, als laste etwas Schweres auf der Brust.
– Heftiges Brennen. Die Schmerzen bei einem Herzinfarkt können sich auch als brennendes Gefühl äußern.
– Angstschweiß mit kalter, blasser Haut. Ein Herzinfarkt geht oft mit Angstgefühlen einher, verbunden mit einer fahlen Gesichtshaut und kaltem Schweiß.
– Übelkeit, Erbrechen, Atemnot, Schmerzen im Oberbauch. Diese untypischen Symptome eines Herzinfarkts treten vor allem bei Frauen auf.

Regelmäßig Blutdruck messen

Bluthochdruck ist ein Risikofaktor für einen Herzinfarkt. Nehmen Sie regelmäßig die ärztlichen Kontrolltermine wahr und kommen Sie gerne bei uns in Ihrer Apotheke zur Blutdruckmessung vorbei. Wir beraten Sie auch zu geeigneten Geräten für die Blutdruckmessung zu Hause.


Michael Glock,

Ihr Apotheker
Ihr Apotheker Michael Glock

Aktions-Angebote

GINGIUM 120 mg Filmtabletten
46% gespart 46% gespart

GINGIUM

120 mg Filmtabletten 1)

Zur symptomatischen Behandlung von hirnorganisch bedingten geistigen Leistungseinbußen.

PZN 14171188

statt 92,99 2)

120 ST

49,98€

Jetzt bestellen
CERAMOL Handcreme
36% gespart 36% gespart

CERAMOL

Handcreme

Zur Unterstützung der Behandlung von Ekzemen, AD, IKD, AKD. Geeignet für die großflächige Anwendung und für den ganzen Körper.

PZN 16732774

statt 15,70 3)

100 ML (99,80€ pro 1l)

9,98€

Jetzt bestellen
LASEA Weichkapseln
29% gespart 29% gespart

LASEA

Weichkapseln 1)

Zur Behandlung von Unruhezuständen bei ängstlicher Verstimmung.

PZN 5489626

statt 25,95 2)

28 ST

18,48€

Jetzt bestellen
PINIMENTHOL Erkältungssalbe Eucal./Kiefern./Menth.
32% gespart 32% gespart

PINIMENTHOL

Erkältungssalbe Eucal./Kiefern./Menth. 1)

Anwendungsgebiete: Erkältungskrankheiten der Atemwege, wie: Schnupfen, Heiserkeit, Husten

PZN 7779966

statt 11,80 2)

50 G (159,60€ pro 1kg)

7,98€

Jetzt bestellen
GELOREVOICE Halstabletten Kirsch-Menthol Lut.-Tab.
33% gespart 33% gespart

GELOREVOICE

Halstabletten Kirsch-Menthol Lut.-Tab.

Bei Halsbeschwerden und Stimmproblemen, wie Halskratzen, Hustenreiz, Heiserkeit.

PZN 1712470

statt 11,10 3)

20 ST

7,48€

Jetzt bestellen
ASS STADA 100 mg magensaftresistente Tabletten
29% gespart 29% gespart

ASS

STADA 100 mg magensaftresistente Tabletten 1)

Zur Vermeidung von Blutgerinnseln.

PZN 10544066

statt 5,59 2)

100 ST

3,98€

Jetzt bestellen
HYLO-COMOD Augentropfen
22% gespart 22% gespart

HYLO-COMOD

Augentropfen

Zur Befeuchtung der Augenoberfläche.

PZN 495970

statt 15,95 3)

10 ML (1248,00€ pro 1l)

12,48€

Jetzt bestellen
SILOMAT Hustenstiller Dextromethorphan Intensiv
33% gespart 33% gespart

SILOMAT

Hustenstiller Dextromethorphan Intensiv 1)

Hartkapseln zum Einnehmen bei trockenem Husten.

PZN 18661423

statt 11,97 2)

12 ST

7,98€

Jetzt bestellen
LAXOBERAL Abführ-Tropfen 7,5 mg/ml Tro.z.Einnehmen
33% gespart 33% gespart

LAXOBERAL

Abführ-Tropfen 7,5 mg/ml Tro.z.Einnehmen 1)

Bei Verstopfung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern.

PZN 1976861

statt 11,94 2)

15 ML (532,00€ pro 1l)

7,98€

Jetzt bestellen
RIOPAN Magen Gel Stick-Pack
32% gespart 32% gespart

RIOPAN

Magen Gel Stick-Pack 1)

Zur Neutralisierung überschüssiger Magensäure. Bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden.

PZN 8592939

statt 18,98 2)

20X10 ML (64,90€ pro 1l)

12,98€

Jetzt bestellen
ACC akut 600 Brausetabletten
34% gespart 34% gespart

ACC

akut 600 Brausetabletten 1)

Löst den Schleim und erleichtert das Abhusten.

PZN 6197481

statt 12,82 2)

10 ST

8,48€

Jetzt bestellen
TANTUM VERDE 1,5 mg/ml Spray z.Anwen.i.d.Mundhöhle
34% gespart 34% gespart

TANTUM

VERDE 1,5 mg/ml Spray z.Anwen.i.d.Mundhöhle 1)

Zur symptomatischen Behandlung von schmerzhaften Entzündungs- und Schwellungszuständen des Mund- und Rachenraumes. Ab 2 Jahren.

PZN 11104004

statt 14,30 2)

30 ML (316,00€ pro 1l)

9,48€

Jetzt bestellen
NARATRIPTAN HEXAL bei Migräne 2,5 mg Filmtabletten
34% gespart 34% gespart

NARATRIPTAN

HEXAL bei Migräne 2,5 mg Filmtabletten 1)

Gegen Kopfschmerzen bei Migräneanfällen.

PZN 9334719

statt 9,79 2)

2 ST

6,48€

Jetzt bestellen
SINOLPAN forte 200 mg magensaftres.Weichkapseln
33% gespart 33% gespart

SINOLPAN

forte 200 mg magensaftres.Weichkapseln 1)

Entzündungshemmendes und schleimlösendes Arzneimittel zur Zusatzbehandlung bei Erkrankungen der Atemwege.

PZN 13816944

statt 10,48 2)

21 ST

6,98€

Jetzt bestellen
WEPA heiße Zitrone+Vit.C+Calcium zuckerfrei Pulver
Unser Angebot Unser Angebot

WEPA

heiße Zitrone+Vit.C+Calcium zuckerfrei Pulver

Heiße Zitrone zuckerfrei mit Vitamin C und Calcium. Heiß und kalt zu genießen. 1 Beutel täglich.

PZN 18336976

10X10 G (34,80€ pro 1kg)

3,48€

Jetzt bestellen
WEPA heiße Zitrone+Vitamin C Pulver
Unser Angebot Unser Angebot

WEPA

heiße Zitrone+Vitamin C Pulver

Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin C. Mit Zitronengeschmack.

PZN 18336953

10X10 G (34,80€ pro 1kg)

3,48€

Jetzt bestellen
SYNOFEN 500 mg/200 mg Filmtabletten
32% gespart 32% gespart

SYNOFEN

500 mg/200 mg Filmtabletten 1)

Schmerzmedikament für Erwachsene ab 18 Jahren. Zur Anwendung bei Kopf-, Rücken-, Gelenk- oder Zahnschmerzen.

PZN 18218515

statt 10,98 2)

20 ST

7,48€

Jetzt bestellen
NASENSPRAY-ratiopharm Erwachsene kons.frei
33% gespart 33% gespart

NASENSPRAY-ratiopharm

Erwachsene kons.frei 1)

Für Erwachsene und Schulkinder, zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen und allergischem Schnupfen.

PZN 999831

statt 5,97 2)

10 ML (398,00€ pro 1l)

3,98€

Jetzt bestellen
HUSTEN BRONCHIAL TEE I Filterbeutel
28% gespart 28% gespart

HUSTEN

BRONCHIAL TEE I Filterbeutel

Bei Symptomen der Bronchitis sowie zur Reizlinderung bei Katarrhen der oberen Luftwege mit trockenem Husten.

PZN 4856465

statt 6,89 3)

20X2 G (124,50€ pro 1kg)

4,98€

Jetzt bestellen
MUCOSOLVAN 1mal täglich Retardkapseln
29% gespart 29% gespart

MUCOSOLVAN

1mal täglich Retardkapseln 1)

Zur Schleimlösung bei Atemwegserkrankungen.

PZN 15210909

statt 21,88 2)

20 ST

15,48€

Jetzt bestellen

Der Artikel hat Ihnen gefallen?

Dann teilen Sie ihn doch mit anderen.

Logo der Flora-Apotheke

Kontakt

Tel.: 06035/9684457

Fax: 06035/9684458

E-Mail: info@flora-florstadt.de

Internet: https://www.flora-florstadt.de/

Flora-Apotheke

Messeplatz 7

61197 Florstadt

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
08:00 bis 19:00 Uhr

Samstag
08:30 bis 13:00 Uhr

10 %

Ihr exklusiver Rabatt

Einfach diese Abbildung auf Ihrem Smartphone vorzeigen oder hier downloaden und 10 % Rabatt auf einen Artikel ab einem Einkauf ab 10,- € bekommen. Gilt nicht für das verschreibungspflichtige Sortiment.

Aktionsartikel, Doppelrabattierungen und Rezeptzuzahlungen sind leider ausgenommen.

Abgabe in haushaltsüblichen Mengen, solange der Vorrat reicht. Für Druck- und Satzfehler keine Haftung.

  1. 1 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  2. 2 Angabe nach der deutschen Arzneimitteltaxe Apothekenerstattungspreis (AEP). Der AEP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AEP ist ein von den Apotheken in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel. Er entspricht in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Abgabepreis, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet. Der AEP ist der allgemeine Erstattungspreis im Falle einer Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen, vor Abzug eines Zwangsrabattes (zur Zeit 5%) nach §130 Abs. 1 SGB V.
  3. 3 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP).

powered by apovena.de